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Na gut, wir reden hier (vorerst?) über die nachhaltigste Party von Darmstadt. Aber das muß ja nicht so bleiben und irgendwo muß man ja auch anfangen. Warum also nicht in der Jugenstil-Metropole Darmstadt?

Das ehemalige Elektrizitätswerk Centralstation veranstaltet in Kooperation mit dem Darmspiegel Verlag am Mittwoch, dem 14. April 2010, die erste ökologisch verträgliche Party in Darmstadt. Ziel der Organic Disco ist es, verschiedene Möglichkeiten aufzuzeigen, wie auf großen Partys und in Diskotheken Klima und Ressourcen geschont werden können – eine Entwicklung in der Clubkultur, die sich bereits in mehreren Städten Europas zu etablieren beginnt. Mit der Unterstützt von ENTEGA ist es den Veranstaltern gelungen, den  „Sustainable Dancefloor“, bekannt aus der Diskothek WATT Sustainable Dance Club in Rotterdam nach Darmstadt zu holen. So wird in der Organic Disco Energie eingespart – beziehungsweise gewonnen: Wer sich auf dem ’sustainable dancefloor’, bewegt, erzeugt über im Tanzboden eingebaute, an Energieblocks angeschlossene Federn Elektrizität. Zusätzlich zum wohl außergewöhnlichsten Dancefloor der Welt wird es eine Vielzahl weiterer Projekte, Lichteffekte und Installationen geben, entwickelt von Darmstädter Studenten und möglicherweise zukunftsweisend für die Clubkultur sind.

Für die klimaneutrale Party in der Centralstation, die mit ENTEGA Ökostrom stattfindet, konnten zwei der besten Techno-/House-DJs Europas engagiert werden: Roman Flügel und Heiko MSO (Klang Elektronik/Playhouse). Auch die beiden DJs werden an diesem nachhaltigen Abend indirekt klimaneutral Strom erzeugen, indem ihre Sets durch Mark und Bein gehen – und somit jeglichen tänzerischen Stillstand verhindern. Roman Flügel und Heiko Schäfer führen das überaus renommierte Label-Dreigestirn Playhouse, Klang und Ongaku, das weltbekannte Acts wie Ricardo Villalobos, Isolée, Alter Ego oder Losoul hervorgebracht hat. Flügel, der spielerisch alle Facetten der elektronischen Musik beherrscht, gehört zu den umtriebigsten deutschen Techno-Produzenten.

Tipp: Klimaschutz beginnt in der Organic Disco bevor die Gäste sie überhaupt betreten haben. Jeder Kilometer, der mit dem Fahrrad statt mit dem Auto gefahren wird, erspart der Umwelt rund 140 Gramm CO2. Deshalb behandeln die Organic Disco und die Verkehrsalternative Rad (VAR) Fahrradfahrer königlich. Auf dem bewachten Fahrradparkplatz im Carré werden Drahtesel zum edlen Rössern. Und während die Klimakönige und -königinnen über den roten Teppich in die Centralstation schreiten, um eine  kleine Belohnung in Empfang zu nehmen, bekommen ihre Räder den Rundum-Sorglos-Service: Frische Luft in die Reifen, Zug auf die Bremsen und einen edlen Tropfen Öl in die Kette. Die Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV) ist im Ticketpreis enthalten.

Warum wir das hier so breit treten? Weil wir zu den Partnern dieser Party gehören und wir würden uns wirklich sehr freuen, wenn wir Euch vor Ort treffen. Mehr Infos folgen dann in den kommenden Tagen, wir sind schon gespannt und voller Vorfreude.


  1. […] ändern. Musikalische Stilrichtungen wirken sich auf die Fans, genauso wie auf den Gast in einem Club oder einer Diskothek aus. Und wie sagt man so schön, jede Musikrichtung hat ihre Berechtigung, solange sie denn gehört […]


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