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Zugegeben, es klingt doch ziemlich utopisch ein Auto mit Kaffee als Kraftstoff zu betreiben. Dabei ist die Technik im Grunde überhaupt nicht neu, erfährt zur Zeit aber eine klitzekleine Renaissance. Das Wirkungsprinzip bei diesem „Car-Puccino“ getauften VW Scirocco ist nämlich eigentlich nur das des Holzvergasers. Dabei wird durch Teilverbrennung unter Luftmangel ein brennbares Gas erzeugt und an dieser Stelle greift wieder die Technik des regulären Verbrennungsmotors. Beim Car-Puccino werden die gemahlenen und aufgebrühten Kaffeereste entsprechend verbrannt und statt Holzgas entsteht dann „Kaffeegas“.

So funktionieren übrigens auch die ganzen Fahrzeuge, die mit Müll betrieben werden und durch alle Medien geistern. Die Technik ist also altbekannt und eigentlich (aufgrund des Gestanks) auch nur bedingt alltagstauglich. Aber es ist ein netter Denkansatz und vielleicht ist das ja eine Möglichkeit stationär betriebene Verbrennungsmotoren in Industrieanlagen etwas nachhaltiger zu nutzen. Hier geht es übrigens zum Original-Artikel.


  1. Kaffeefreund am 23. März 2010 um 12:26

    Die Idee ist natürlich witzig. Wenn ich im Original-Artikel allerdings die Kosten sehe, kann ich mir nicht vorstellen, dass das jemals Realität werden kann. Außerdem ist Kaffee viel zu schade, um einfach so verbrannt zu werden. Ein Motor, der mit den Rückständen nach der Kaffeezubereitung läuft wäre der Hammer.


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