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Ich zeige heute drei unterschiedliche Perspektiven, auf das Zusammenspiel von Architektur, Umwelt und Natur – ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Häuser in unmittelbarer Kommunikation mit der Natur

Natürlich ist das bevorzugte Arbeitsmaterial für die mitten in die grünen Baumlandschaften plazierten Rückzugsmöglichkeiten Holz – am liebsten heimisches. Um die Baumhäuser und Terrassen von Baumraum sicher und verletzungsfrei in den Bäumen zu verankern, werden Stahlseile benutzt, die über hochbelastbare Textilgurte an starken Ästen oder dem Stamm befestigt werden. Diese Befestigungsart führt im Gegensatz zu Bolzen oder Schrauben nicht zu Verletzungen der Rinde, die einen Pilzbefall begünstigen können. [via]

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Für das nächste Beispiel müssen wir weiter reisen – nach Auckland in Neuseeland. Dieses ungewöhnliche Baumhaus ermöglicht das Speisen in einer Baumkrone und wurde von den Architekten Peter Eising und Lucy Gauntlett von den Pacific Environments Architects nach Vorgaben des nachhaltigen Bauens entwickelt und entworfen. Der erschaffene Raum von 12 Metern Höhe und 10 Metern Breite bietet Platz für 18 sitzende Gäste, Bewirtungspersonal und eine Bar. [via]

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Evolver ist eine Konstruktion in Form einer sich 720 Grad gedrehten Spirale aus Holz, die am See Stelli (2536 m) in der Nähe des Schweizer Matterhorns aufgestellt ist. Entwickelt und gebaut wurde die Aussichtsplattform von Studenten aus dem zweiten Studienjahres des Alice Studios der Ecole Polytechnique Fédérale in Lausanne. 24 runde Holzrahmen bilden eine skelettartige Grundstruktur. Die sich ergebende Limitierung hinsichtlich dem Ausblick soll nicht von der Natur ablenken, sondern dem Besucher ermöglichen sich auf die wunderbaren Details zu fokkusieren. Einen Eindruck von dem Entstehungsprozess kann man hier gewinnen. [via]

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Wie sich die Natur den Häuser bemächtigt

Die eindrucksvollen Bilder von James D. Griffioens — dokumentiert in der Reihe “The Disappearing City” — zeigen wie die Natur sich die vielen vom Menschen geschaffenen Objekte wieder zurück erobert. Es ist als ob sich ein grüner beruhigender Schleier über alles legen würde. Die Aufnahmen sind in Detroit (USA) entstanden. [via]

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Die Begrünung von Hausflächen wurde in dem nächsten Beispiel bewußt als Stilelement von der Designerin Kari Katzander von Mingo Design zur Hausgestaltung eingesetzt und technisch durch die Expertise von Green Living™ Technologies ermöglicht. Die so geschaffene Grünfläche ist ca. zwei Tennisplätze groß und führt zu einer gewünschten Kühlung der Büroräume von 25%. Die immergrünen Pflanzen kommen mit wenig Bewässerung von durchschnittlich nur 15 Minuten pro Woche aus. [via]

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Aus Abfall entstehen Häuser

In einem früherem Artikel habe ich Beispiele gesammelt, wie Designer aus Abfall Produktdesign entwickeln. Heute zeige ich, wie der Architekt Dan Phillips mit seiner Low-Income Housing Initiative The Phoenix Commotion beweist, dass Häuser kostengünstig, energieeffizient und optisch ansprechend sein können. Zum einen kommen nur Baumaterialien von Flohmärkten, Schrottplätzen und sonstigen ungewöhnlichen Orten zum Einsatz, die durch diese neue Verwendung recycelt werden können. Zum anderen werden die Häuser für die potentiellen Eigentümer durch die kostengünstigen Materialien erschwinglich. [via]

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Der Architekt Christopher Robertson hat ebenfalls den Anspruch mit seinen Häusern in Houston (USA) aus jeweils vier Schiff-Containern preisgünstige und nachhaltig gebaute Wohnmöglichkeiten zu schaffen. Die Häuser sind dank moderster technischer Ausstattung extrem stabil und hervorragend isoliert. [via]

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Annamaria schreibt normalerweise in ihrem eigenen Blog über das Zusammenspiel von Design und Nachhaltigkeit.


  1. […] green-your-life-blog.de: Welchen Bezug kann Architektur zu Natur und Umwelt einnehmen? […]

  2. donald am 18. Dezember 2009 um 10:24

    Man muss immer in einer ständigen Verbindung mit der Natur sein. Je nah man mit der Natur lebt, desto schöner wird sein Leben. man fühlt sich so lebendiger

  3. Thomas am 18. Dezember 2009 um 10:24

    Obwohl uns die Natur den perfekten Rohstoff (als Halbzeug) liefert, scheinen wir uns baulich doch immer mehr in den letzten Jahr(-hunderten) von ihr entfernt zu haben. Gern verweise ich auch Albert Frey’s (1939): In Search of a Living Architecture. New York – s. auch diesen Beitrag


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